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Woher kommen Textilien?

Wenn Sie durch die deutschen Einkaufsstraßen spazieren ist das wie eine Weltreise. Je nachdem, über welche Schwelle Sie treten, reisen Sie nach Dänemark, Schweden, Spanien oder die Vereinigten Staaten von Amerika. Je nachdem, wer der Hausherr ist, befinden Sie sich bei einer Kette oder Marke, die international aufgestellt ist und ihr Hauptquartier in dem jeweiligen Land hat.

 

In den Läden selbst reisen Sie wiederum weiter in Länder, die vielleicht keine berühmten oder angesagten Ketten oder Marken haben. Diese Länder produzieren aber vornehmlich für diese Marken und Ketten. So greifen Sie zu einem Pullover aus der Türkei, und schauen zugleich auf Hosen aus Bangladesch, Schals aus Indien und Jacken aus China.

 

Wenn Sie Ihre Einkaufstüten dann nach Hause tragen, haben Sie eine multikulturelle Mischung von Waren eingekauft und Ihr Kleiderschrank ist ein Schmelztiegel der Kulturen.

 

In Ländern wie China und Bangladesch sind die Kosten niedrig, um Bekleidung günstig zu kaufen. Die Infrastruktur, die wirtschaftliche Entwicklung und kulturellen Rahmenbedingungen in diesen Ländern fördert diese günstigen Bedingungen zur Produktion vieler Produkte. So haben sich solche Länder zu den Produktionsländern der westlichen Gesellschaft entwickelt.

 

Die meisten Marken und Ketten sind deshalb darauf angewiesen, international einzukaufen. Günstige Ketten produzieren deshalb zumeist in großen Mengen auf denselben Produktionsbändern wie teure Marken. So ist es kaum ein Unterschied der Herkunft, sondern vielmehr eine Frage der Produktgestaltung und der Vermarktung, ob ein Produkt günstig oder teuer ist.

 

Für uns ist es wichtig, dass unsere Produkte dem Verbraucher gefallen, zugleich aber die Umstände der Produktion unserem Ethos entsprechen. Deshalb bauen wir langfristige Beziehungen mit unseren Produzenten auf, die es uns erlauben die Produktionsprozesse zu beeinflussen und kontinuierlich zu verbessern. Dies ist eine Frage der Qualität und eine Frage der Fairness gegenüber dem Produzenten, seiner Arbeiter und Zulieferer.

 

Wir nutzen das System der BSCI, einer der größten Initiativen zur Umsetzung von Sozialstandards in Produktionsstätten. Die BSCI stellt uns einen Verhaltenskodex und ein System regelmäßiger Kontrollen zur Verfügung. So werden international anerkannte Normen und Werte umgesetzt.

 

Besonders wichtig ist uns zudem, dass wir eine persönliche, intensive Betreuung des Produzenten betreiben. Die langfristige persönliche Bindung ist wichtig, um Entscheidungen und Entwicklungen der Fabriken zu verstehen und im Sinne der vereinbarten Kodizes zu fördern.

 

Es ist dringend notwendig, die Kooperation mit Fabriken zu unterstützen und zu überwachen. Internationale Organisationen haben Risiken definiert, die in den jeweiligen Lieferländern festgestellt wurden. Auf Basis dieser Risiken werden alle Länder eingestuft und so in unterschiedliche Risiko-Klassen eingeordnet. Man kann feststellen, dass dort wo Textilien produziert werden oft gegen die anerkannten Kernnormen verstoßen wird.

 

Die trockene Theorie um die soziale Verantwortung von international tätigen Unternehmen ist den meisten Verbrauchern zu komplex. Im täglichen Leben spielen diese hehren Zielen kaum eine Rolle. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass Menschen Schaden nehmen, wenn nicht genauer hingeschaut wird. Es gibt Missbrauch, Ausbeutung und Menschen werden Risiken ausgesetzt, die wir uns manchmal schlichtweg nicht vorstellen können. Damit halten wir unseren Lebensstil kostengünstig aufrecht. Das beste Beispiel ist das Unglück von Rana Plaza in Bangladesch.

 

Wir haben uns daher verpflichtet, unsere Arbeit so auszurichten, dass die von uns Abhängigen keinen Schaden nehmen. Dies ist nicht nur Willenserklärung, sondern wird intern und extern überwacht. Regeln sind fest definiert und die Einhaltung dieser Regeln ist unumgänglich. Dies allein reicht jedoch nicht, um die komplexen Probleme zu bewältigen. Daher kämpfen wir mit hohem persönlichen Einsatz um alles, was nicht durch die gegebenen Gesetze und Verhaltenskodizes abgedeckt werden kann.

 

Ob dies ausreicht, um Missstände aus den Lieferketten zu verbannen, können wir mit letzter Gewissheit nicht sagen. Wir arbeiten jedoch unermüdlich daran und unsere Produktionsstätten würdigen diese Förderung mit einer hohen Bereitschaft zum Wandel.

 

Unserer Auffassung nach sollten Sie beim Einkauf von Produkten guten Gewissens zugreifen können, egal, wo Sie gerade einkaufen möchten. Deshalb haben wir uns diesen Standards unterworfen und werden deren Umsetzung weiter voranbringen.

 

Woher kommen Textilien?


Hopp

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